Spam-Anruf-Methoden: Ping-Calls und Co. – Das steckt wirklich dahinter

Ping-Anrufe (Ping-Calls), Silent-Calls und Cold-Calls sind die häufigsten Methoden, die Spammer anwenden. Hier erfährst du, wie du sie erkennst und am besten reagierst:

Ping-Anrufe oder Ping-Calls

Hier erscheinen meist ausländische Rufnummern und lassen das Telefon oder Smartphone kurz anklingeln. Hier setzen die Anrufer auf einen meist teuren Rückruf. In diesem Fall erwarten dich im schlimmsten Fall Verbindungskosten in Höhe von mehreren 100 Euro. Diese Masche hat System und ist ein Dauerbrenner bei Telefonbetrügern.

Wie schütze ich mich vor Ping-Anrufen?

  • Vor allem hier: Rufe niemals eine Nummer zurück, die du nicht kennst!
  • Rufe nur zurück, wenn du die Nummer identifizieren kannst

Silent-Calls

Oft rufen Call Center-Mitarbeiter gleichzeitig mehrere potentielle Neukunden an. So schaffen sie eine optimale Auslastung: Wer zuerst am anderen Ende der Leitung den Hörer abnimmt, ist der vermeintliche „Gewinner“. Übrig bleiben diejenigen, die ebenfalls angerufen wurden, sie hören allerding nun nichts anderes als Stille – sie sind in die Silent-Call-Falle getappt. 

Sie schütze ich mich vor Silent-Calls?

  • Wenn du die Nummer nicht kennst, lege spätestens nach zehn wortlosen Sekunden auf
  • Bei einem Rückruf gerätst du eventuell in eine Spam-Falle

Cold-Calls

„Hallo Herr Schmidt, ich kann Ihnen einen exklusiven Top-Kredit anbieten“ – beginnen Gespräche so, ist der Verdacht hoch, dass es sich um die klassische Kaltakquise handelt, kurz Cold-Call. Hier versuchen jedoch neben Betrügern auch seriöse Unternehmen für eigene Produkte und Dienstleistungen zu werben. Schon allein aus Datenschutzgründen ist dieses Vorgehen umstritten, außerdem solltest du derartige Gespräche nur im direkten, persönlichen Austausch mit vertraulichen Partnern führen. 

Wie schütze ich mich vor Cold-Calls?

  • Lege im Zweifel bei unaufgeforderten Anrufen einfach auf
  • Wenn du unsicher bist, schlage einen persönlichen Vor-Ort-Termin in der Filiale des Anrufers vor
  • Halte das Gespräch kurz und gebe keine sensiblen Daten preis
  • Um sicherzustellen, dass der Anruf wirklich von dem vermeintlichen Unternehmen kommt, kontaktiere die entsprechende Firma über eine verlässliche Rufnummer erneut
  • Verlässliche Rufnummern findest du in seriösen Telefonverzeichnissen wie Das Telefonbuch, Das Örtliche oder die Gelbe Seiten.

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